JUPITER & OKWESS + AFTERSHOW PARTY
- Date03 Apr. 2025
- Time8:00 PM
- VenueSektorEvolution
JUPITER & OKWESS
Jupiter Bokondji Ilola | Lead Singer & Tam Tam
Yende Balamba Bongongo | Singer & Bass
Richard Kabanga Kasonga | Lead Guitar
Éric Malu-Malu-Muginda | Second Guitar
Montana Kinunu Ntunu | Drums
Jupiter Bokondji, eine Kultfigur aus Kinshasa, bekannt als der “Rebellengeneral”, bringt der Welt einen einzigartigen Sound, in dem sich kongolesische Wurzeln mit Rock-, Funk- und Soul-Einflüssen vermischen.
Mit seiner Band Jupiter & Okwess entfesselt er eine explosive Energie, die aus dem musikalischen Reichtum seines Heimatlandes schöpft und gleichzeitig Brücken zwischen Afrika und der Welt schlägt.
Auf ihrem vierten Album Ekoya (“It Will Come”), das am 31. Januar erscheinen wird, lädt Jupiter uns zum Nachdenken ein: Was bedeutet “It Will Come”? Ist es eine Prophezeiung eines unausweichlichen Schicksals oder eine Form der stillen Resignation? Das Projekt entstand auf Reisen und Begegnungen quer durch Amerika, von Norden nach Süden. Mit dem fesselnden Groove von Jupiter & Okwess nimmt uns Ekoya mit auf eine musikalische Reise voller Reflexion und Rhythmus, Bewegung und Träume, getragen von einer rebellischen und universellen Energie.
JUPITER & OKWESSEkoyaDigitale Veröffentlichung: 31. Januar 2025 Physische Veröffentlichung: 7. Februar 2025 Jupiter Bokondji, die ikonische Figur aus Kinshasa, bekannt als „Rebellengeneral“, liefert einen einzigartigen Sound, in dem kongolesische Wurzeln auf Rock-, Funk- und Soul-Einflüsse treffen. Mit seiner Band Jupiter & Okwess entfesselt er explosive Energie, schöpft aus dem musikalischen Reichtum seiner Heimat und knüpft gleichzeitig Verbindungen zwischen Afrika und der Welt. Nachdem die Band mit „Hotel Univers“, „Kin Sonic“ und „Na Kozonga“ das internationale Publikum begeistert hat, präsentiert sie nun ihr viertes Album „Ekoya“ („Es wird kommen“). Auf diesem Album lädt Jupiter zum Nachdenken ein: Was bedeutet „Es wird kommen“? Ist es eine Vorahnung eines unausweichlichen Schicksals oder eine Form stiller Resignation? Indem Jupiter weibliche Stimmen in sein bisher rein männliches Ensemble einführt – selbst rebellische Frauen –, hinterfragt er Erwartungen. Ist das eine bewusste Entscheidung oder eine Laune des Schicksals? Vielleicht ein bisschen von beidem. Das Album beginnt mit dem Krähen eines Hahns, gefolgt von der bezaubernden Stimme von Soyi, einer Pygmäensängerin, die erstmals in Florent de la Tullayes Dokumentarfilm Pygmées Blues vorgestellt wurde. In wenigen Lingala-Worten prangert sie die verheerenden Auswirkungen der Abholzung und das Leid der indigenen Völker an, die von der Welt vernachlässigt werden.
Es folgt „Mare Advertencia“, in dem Frauen aus Chiapas und Flavia Coelho, eine enge Freundin der Gruppe, ihre Stimmen verstärken. Sie erinnert uns an den Wert aufrichtiger Beziehungen und lädt uns ein, über die Bewegungen des Geldes in Afrika und Brasilien nachzudenken. In Ekoya erzählt uns Jupiter, dass „der Blitz mit dem Wind kommt“, dass „Hochmut vor dem Untergang kommt“ und dass „wer zuletzt lacht, am besten lacht“. Diese eindringlichen Bilder regen zum Nachdenken an. In „Congo Blinders“ thematisiert er die Einheit und die inneren Kämpfe seines Heimatlandes, während „Orgullo“ eine Lektion in Demut erteilt: „Der Reiche meidet die Armen; der Intelligente will nur gehört werden; der Schöne will Aufmerksamkeit; und der Starke verlangt nach Furcht.“ „Hay Que Escuchar“ unterstreicht die Bedeutung von Bildung, während „Nkoyniama“ uns dazu drängt, uns der Realität zu stellen und die Wahrheit zu suchen. Schließlich erinnert uns „Tout Passera“ an die Vergeblichkeit materiellen Strebens, da wir alle nur auf der Durchreise sind und dazu bestimmt sind, zu Staub zu werden.
Wie immer bei Jupiter & Okwess wurde „Ekoya“ live aufgenommen und fängt die pure Energie der Band ein. Das Projekt entstand durch Reisen und Begegnungen quer durch Amerika, von Nord nach Süd. In Mexiko, während eines Aufenthalts im Hotel Ganzo Studio in Baja California,erwachte das Album zum Leben. Einige Titel wurden sogar umbenannt, um lokalen Nuancen gerecht zu werden: In Camilo Laras Studio in Mexiko-Stadt wurde aus „L’orgueil“ „Orgullo“ und aus „Mona Uvua“ „Hay Que Escuchar“ („Wir müssen zuhören“).
Dieses Album lädt alle zum Zuhören ein – anderen, der Natur und dem Grollen einer sich verändernden Welt. Mit dem hypnotischen Groove von Jupiter & Okwess nimmt uns Ekoya mit auf eine musikalische Reise voller Reflexion und Rhythmus, Bewegung und Träume, getragen von einer rebellischen und universellen Energie.
AFTERSHOW PARTY
65. Geburtstag Holger John
DJ Patron John & special guest
Einlass: 20:00
Start: 21:30
Ende: 02:00
VVK: 8,- €
AK: 10,-€
Veranstaltet vom Sektor e.V. und Galerie Holger John